Anhang

Anhang der Stadtwerke Mosbach GmbH für das Geschäftsjahr 2018

Allgemeine Angaben
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname: Stadtwerke Mosbach GmbH
Firmensitz: Mosbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 441545

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

– Beteiligungen zu Anschaffungskosten
– Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 377.631,00

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

2. Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr 0,00).

4. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 24.875,16 (Vorjahr 119.265,65).

5. Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 38.134,00.

6. Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 3,21 %, erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,50 %, zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von Euro 38.134,00.

7. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten, Beihilfen, Netzentgelte und Rückstellungen für drohende Verluste enthalten.

8. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 13.998.389,58
(Vorjahr Euro 15.123.680,17).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 23.145.389,87.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:


Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen
2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen
3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten
4 = Sicherungsübereignung Vorräte
5 = Sicherheitsabtretung Forderungen
6 = Eigentumsvorbehalt
7 = Bürgschaft des Gesellschafters


9. Angaben zu Restlaufzeitvermerken





10. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 6.194,76 (Vorjahr: Euro 31.286,15).

11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten 1.873 TEuro.
Die Inanspruchnahme aus der Bürgschaft schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Aus Bürgschaft für den Windpark TWB II 321 TEuro. Die Inanspruchnahme der Bürgschaft erfolgte im Mai 2019.

12. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:




Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeitnehmer 61
Leitende Angestellte 2

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 63,00

2. Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Jürgen Jaksz, Betriebswirt
Geschäftsführer: Ralf Winkler, Dipl.-Ing.

3. Aufsichtsrat
Die Aufwandsentschädigungen für die Aufsichtsratsmitglieder haben 32,70 TEuro betragen (Vj. 31,20 TEuro).

4. Vergütungen der Geschäftsführer
Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

5. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer
Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen Euro 491.223,00.

6. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname ONG Verwaltungs GmbH
Anteilshöhe in % 100,00
Jahresergebnis TEuro -676,75
Eigenkapital TEuro 17.004,53

Firmenname ONG GmbH & Co.KG
Anteilshöhe in % 50,10
Jahresergebnis TEuro 189.168,35
Eigenkapital TEuro 3.800.000,00

Die Odenwald Netzgesellschaft GmbH & Co.KG wurde im Jahr 2010 gegründet. Das einbezahlte Kapital beträgt 3.800.000,00 Euro.

7. Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 14.500,00 Euro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers: Euro
a) Abschlussprüfung 14.500,00
b) sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen 0,00
c) Steuerberatungsleistung 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

9. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 515.856,42.

In die Rücklagen werden Euro 515.856,42 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 0,00 vorgesehen.

Unterschrift der Geschäftsführung
Jürgen Jaksz, Ralf Winkler

Mosbach, den 28. Juni 2019